Neuigkeiten der SGAB
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Die SGAB hat erstmals einen Berufsbildungspreis verliehen News
Realto bringt die Lernorte zusammen

SGAB, 27.11.2020. Mit einem Anerkennungspreis fördert die Schweizerische Gesellschaft für angewandte Berufsbildungsforschung den Transfer qualitativ guter Berufsbildungsforschung in die Praxis der Berufsbildung. Erster Preisträger ist das Projekt Realto. In diesem digitalen Raum begegnen sich Berufsfachschule und berufliche Praxis. Die Preisverleihung fand am 27. November 2020 statt.

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SGAB-Newsletter wird neu lanciert News
Transfer. Berufsbildung in Forschung und Praxis

Die SGAB publiziert seit 2016 die wichtigsten Ergebnisse aus der Berufsbildungsforschung der Schweiz. Dank der Unterstützung durch das SBFI erfährt der Newsletter wichtige Neuerungen. a) Der SGAB-Newsletter heisst künftig «Transfer. Berufsbildung in Forschung und Praxis». Damit wird die digitale Publikation greifbarer und leichter zu zitieren. Mit dem Namen verbindet sich der Anspruch der SGAB, zur Valorisierung […]

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Jonas Probst wird neuer Geschäftsleiter der SGAB

Der neue Geschäftsleiter übernimmt seine Funktion am 1. Oktober. Als ausgebildeter Bankkaufmann, Psychologe und Laufbahnberater kennt er die Berufsbildung aus unterschiedlichen Perspektiven. Jonas Probst übernimmt die Geschäftsleitung der SGAB von seiner Vorgängerin Michela Seggiani, die die SGAB verlassen hat, um sich beruflich weiterzuentwickeln. Der 35-jährige Probst ist durch seine bisherige Tätigkeit in der Arbeitswelt und […]

Neuste Beiträge aus Transfer, Berufsbildung in Forschung und Praxis
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Projekt «Realto» des Leading House «Dual-T» 2/2017
So verbindet man das Lernen im Lehrbetrieb und an der Berufsfachschule

Für jede Ausbildung gibt der Bildungsplan an, was in der Berufsfachschule und im Ausbildungsbetrieb zu lernen ist. Für die Lernenden bleiben die Verbindungen zwischen den beiden Lernorten aber oft wenig klar. Das Projekt Realto erlaubt, Brücken zu schlagen. Es bietet eine Online-Plattform, auf der die Lernenden Erfahrungen festhalten können, die sie im Lehrbetrieb, im Atelier oder in der Berufsfachschule machen. Diese Erfahrungen können in Form von Fotos oder persönlichen Notizen auf die Plattform hochgeladen werden. Bereits sind mehrere Berufsverbände auf den Nutzen dieses Ansatzes aufmerksam geworden.

Von Jean-Luc Gurtner, Joris Felder & Nicole Furlan
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EHB leitet neues Leading House für Berufsfelddidaktik 2/2017
Die Berufsbildung braucht spezifischere Didaktiken

In der Ausbildung von Lehrpersonen spielt die Fachdidaktik eine zentrale Rolle. Der Unterricht auf der Primar- und Sekundarstufe I sowie an Gymnasien ist zu einem guten Teil an fachdidaktischen Kriterien ausgerichtet. In der schweizerischen Berufsbildung hingegen sieht die Situation ganz anders aus. Für die Ausbildung von Lernenden und Studierenden konnten sich berufs- oder fachspezifische Didaktiken formal kaum etablieren. Mit dem neuen, von den swissuniversities finanzierten Leading House für Berufsfelddidaktik unter Leitung des EHB wird ein wissenschaftliches Netzwerk von nationaler Bedeutung gegründet, das die Umsetzung von Berufsfelddidaktik in der Schweiz untersucht.

Von Carmen Baumeler, Antje Barabasch & Seraina Leumann
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Thesen und Reflexionen 2/2017
Digitale Möglichkeiten in der Berufsbildung

Auszubildende haben oft keine Gelegenheit, ihr Schulwissen am Arbeitsplatz anzuwenden oder umgekehrt ihre praktischen Erfahrungen in der Schule einzubringen. Digitale Technologien können helfen, diesen «Skills Gap» zu verkleinern: Sie können die Zusammenarbeit der schulischen und betrieblichen beruflichen Grundbildung verbessern. Am Lausanner Leading House Berufsbildung erforscht man im Rahmen des Projektes «Dual-T» Möglichkeiten dafür. So können auf der Plattform «Realto» Fotos aus dem Berufsalltag abgelegt und für den Unterricht nutzbar gemacht werden.

Von Pierre Dillenbourg
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Entscheidungsfindung von Jugendlichen am Ende der Schule 2/2017
Die Berufsmaturität als Ausbildungsalternative

Viele Jugendliche schwanken, ob sie eine Berufsmaturität (BM) in Angriff nehmen wollen. Eine neue Untersuchung untersucht diesen Entscheidungsprozess und die ausschlaggebenden, individuellen Merkmale. Sie zeigt, dass viele schulbegabte Jugendliche aus weniger privilegierten Familien ein Hochschulstudium erst durch die Möglichkeit via Berufslehre mit Berufsmaturität als realisierbar wahrnehmen.

Von Franziska Jäpel
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Neues Buch im hep Verlag 2/2017
Wie man mit den Flausen der Lernenden umgeht

Viele Lehrpersonen an Berufsfachschulen beklagen sich darüber, dass sich ihre Lernenden unangepasst verhalten oder den Unterricht stören. Der Umgang mit solchen Flausen gehört aber zu ihrem Berufsauftrag, sagen Esther Lauper und Michael De Boni. In ihrem neusten Buch «Ausgeflaust? – Jugendliche führen» zeigen die beiden Lehrerbildner, warum schwierige Situationen entstehen und wie man mit ihnen umgehen kann. Dazu gehört zum Beispiel eine gute Balance zwischen dem Beziehungs- und dem Ordnungsprinzip.

Von Daniel Fleischmann
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Dissertation an der Universität Zürich 2/2017
Was Berufsfachschullehrpersonen glaubwürdig macht

Lehrpersonen an Berufsfachschulen sind in den Augen der Lernenden erfreulich glaubwürdig. Ihre Glaubwürdigkeit kommt dabei gleichermassen durch fachliche und menschliche Aspekte zustande. Zudem können glaubwürdige ABU-Lehrpersonen viel zur positiven Wahrnehmung ihres Faches beitragen. Dies sind drei Ergebnisse einer Dissertation an der Universität Zürich. Sie kommt zum Schluss, dass in der pädagogischen Ausbildung vermehrt pädagogisches Wissen vermittelt werden sollte – und weniger Unterrichtsrezepte.

Von Martin Berger-Madjdpour
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Studie an Sechs Zürcher Berufsfachschulen 2/2017
Mythos Schulentwicklung

Lehrpersonen sind selten in die Entwicklung von Konzepten der schulinternen Lehrerweiterbildung oder der Schulentwicklung eingebunden. Sie glauben auch nicht, dass entsprechende Aktivitäten einen Einfluss auf ihre berufliche Situation haben könnten. Dieses Ergebnis einer Untersuchung an sechs Zürcher Berufsfachschulen steht in einem diametralen Widerspruch zur Rhetorik der Bildungspolitik. Zu fordern sind eine bessere Ausbildung der Lehrpersonen im Bereich der schulischen Qualitätsentwicklung und die Einrichtung einer neutralen Beratungsstelle.

Von Silke Fischer