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Spezifische Herausforderungen für Jugendliche in Heimen 3/2022

Die berufliche Integration von Care Leavern

Jugendliche, die in Heimen leben, sehen sich bei der beruflichen Integration vor spezifische Herausforderungen gestellt. So erhalten sie von ihren Eltern oder aus ihrem erweiterten sozialen Umfeld bei der Berufswahl und während der Ausbildung in den meisten Fällen nur wenig Unterstützung. Auffällig ist, dass viele Betroffene eher eine niederschwellige Berufslehre wählen – und von anspruchsvolleren, vielleicht schulischen Ausbildungen an Mittelschulen kaum die Rede ist. Dies zeigt eine kürzlich abgeschlossene Studie der ZHAW Soziale Arbeit.

Renate Stohler

Renate Stohler, lic. phil. I., ist Dozentin und Projektleiterin an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaf-ten (ZHAW). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Leaving Care, Kinder- und Jugendhilfe und Soziale Arbeit im Kontext Schule.

Karin Werner

Prof. Dr. Karin Werner ist Dozentin und Projektleiterin an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Pflegekinderhilfe, Leaving Care und Gesundheitsförderung im Kontext Sozialer Arbeit.

Einleitung

In den Interviews gibt es Hinweise, dass Sozialpädagoginnen und -pädagogen in Bezug auf das Ausbildungsniveau eher tiefe Bildungserwartungen an die Jugendlichen haben und zu kurzen Ausbildungen tendieren.

Als Care Leaverinnen und Care Leaver[1] werden junge Frauen und Männer bezeichnet, die das Heim oder die Pflegefamilie mit Erreichen der Volljährigkeit oder einige Zeit später verlassen müssen, da die Unterstützung durch die Kinder- und Jugendhilfe endet. Studien aus dem Ausland und der Schweiz zeigen auf, dass Care Leaver früher als andere Jugendliche selbständig werden müssen und mit verschiedenen Herausforderungen wie zum Beispiel knappen finanziellen Ressourcen oder wenig sozialer Unterstützung konfrontiert sind (vgl. Marion & Paulsen; 2019; Ahmed, Rein & Schaffner, 2020; Stohler, Werner & Brahmann, 2021). Weiter geht aus der internationalen Literatur hervor, dass Care Leaver formal weniger hohe Bildungsabschlüsse erzielen als junge Erwachsene, die bei ihren Eltern aufwachsen, und ihre langfristige Integration in den Arbeitsmarkt daher gefährdet ist (O’Higgins et al. 2015; Köngeter et al. 2016; Cameron et al. 2018; Groinig et al. 2019).

Wie viele junge Erwachsene jährlich Heime und Pflegefamilien verlassen, ist in der Schweiz nicht bekannt. Ebenso gibt es nur wenig empirisch gesichertes Wissen zur beruflichen Integration von Care Leavern. Hinweise darauf, dass diese nicht immer problemlos verläuft, geben einerseits Studien zu jungen Erwachsenen in der Sozialhilfe (Schaffner 2007; Stohler & Gehrig, 2014) sowie einige ältere Untersuchungen zu Care Leavern (Crain 2012, Schaffner & Rein 2013). Auch weiss man wenig darüber, wie Jugendliche in Heimen bei der Berufswahl und während der Ausbildung von Fachpersonen unterstützt werden. Erste Studien zeigen, dass Fachpersonen in Heimen der Berufsintegration eine hohe Bedeutung beimessen, in ihrer Arbeit aber häufig auf unrealistische Berufswünsche von Jugendlichen treffen (Schaffner, 2014). Die Jugendlichen selbst erleben die Unterstützung bei der Berufswahl unterschiedlich hilfreich (Schaffner & Läber 2017, Ahmed et al., 2020).

Die Studie: Berufliche Integration von Care Leavern in der Schweiz

Die qualitative Studie «Berufliche Integration von Care Leavern in der Schweiz»[2] richtete den Fokus auf Herausforderungen, die sich Jugendlichen in Heimen bei der Berufswahl und während der Ausbildung stellen. Einbezogen wurden die Perspektiven von Jugendlichen, von Sozialpädagoginnen und -pädagogen in Heimen sowie von Fachpersonen aus dem Berufsbildungsbereich.

Angefragt wurden nur Heime, in denen die Jugendlichen ihre Ausbildung extern im ersten Arbeitsmarkt absolvieren. Insgesamt wurden acht Sozialpädagoginnen und -pädagogen aus acht Heimen in den Kantonen Bern und Zürich in leitfadengestützten Interviews befragt. Der Zugang zu den Jugendlichen erfolgte über die Sozialpädagoginnen und -pädagogen. Es wurden zwei Gruppendiskussionen in zwei Heimen geführt. Zwei interessierten Jugendliche aus zwei weiteren Heimen wurden einzeln interviewt. Insgesamt nahmen elf junge Erwachsene (acht Frauen und drei Männer) im Alter von 14 bis 22 Jahren an den Befragungen teil. Zwei der Befragten besuchten noch die obligatorische Schule, fünf befanden sich in einer Zwischenlösung, drei waren in einer Berufslehre und eine Person hatte bereits eine Berufslehre abgeschlossen.

Weiter wurden in den Kantonen Bern und Zürich mit 28 Fachpersonen aus der Berufsbildung Leitfadengespräche geführt. Darunter befanden sich Berufsbildnerinnen und -bildner, Ausbildungsverantwortliche in Betrieben, Berufsfachschullehrpersonen, Fachpersonen von Beratungsstellen an Berufsfachschulen, Berufsberatende sowie zwei Fachpersonen der zuständigen kantonalen Ämter. Die Datenerhebung fand zwischen Januar 2019 und März 2020 statt. Alle Interviews und Gruppendiskussionen wurden mit Einverständnis der Befragten digital aufgezeichnet, transkribiert und inhaltsanalytisch ausgewertet.

Stigmatisierungen bei der Lehrstellensuche?

Die Ergebnisse zeigen: Die Berufswahl und die Lehrstellensuche sind für Jugendliche in Heimen eine besondere Herausforderung. Sie müssen sich – wie andere Jugendliche auch – früh für einen Beruf entscheiden, was von den meisten Befragten als schwierig bewertet wurde. Mehrere junge Erwachsene berichteten von Stigmatisierungserfahrungen bei der Lehrstellensuche, weil sie im Heim leben. Sophie zum Beispiel erläutert: «Also, ich denke, das ist immer noch mega krass, wie Ausbildungsbetriebe, egal aus welchen Gründen man jetzt nicht mehr zuhause ist, sie stigmatisieren uns: „Ah, das ist ein Problemkind“». Um nicht von diesen Vorurteilen betroffen zu sein, berichteten mehrere junge Erwachsene, dass sie bei der Lehrstellensuche vorerst verschweigen, dass sie im Heim leben. Marie: «Ich bin auch zum Bewerbungsgespräch gegangen. (…) Dort habe ich es auch wieder nicht gesagt und dann ganz normal, dann haben sie mich aber wie genommen. Und dann, am Schluss [im Bewerbungsverfahrensprozess, Anm. d. Verf.] sind wir, als es um die Finanzierung gegangen ist, habe ich es gesagt [dass sie im Heim lebt, Anm. d. Verf.]».

Auch mehrere befragte Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie Fachpersonen der Berufsbildung äussserten die Vermutung, dass gewisse Ausbildungsverantwortliche in den Betrieben Vorbehalte gegenüber Jugendlichen aus dem Heim haben. Die befragten Ausbildungsverantwortlichen verneinten dies jedoch. Sie betonten, dass bei der Lehrstellenvergabe die Kompetenzen und die Persönlichkeit der Jugendlichen ausschlaggebend seien und nicht ihre familiären Verhältnisse.

Herausforderungen während der Lehre

Die Jugendlichen erhalten von ihren Eltern bzw. aus ihrem erweiterten sozialen Umfeld bei der Berufswahl und während der Ausbildung in den meisten Fällen nur wenig Unterstützung.

Für junge Frauen und Männer, die im Heim leben, ist die Ausbildung mit spezifischen Herausforderungen verbunden. Dies wird von allen drei befragten Gruppen betont. Die Fachpersonen aus dem Heim- bzw. dem Bildungsbereich thematisierten vor allem die persönlichen Belastungen der jungen Menschen, die sich erschwerend auf den Ausbildungsverlauf auswirken können. Die jungen Frauen und Männer erwähnten die zusätzliche zeitliche Belastung durch Anforderungen und Termine im Heim, z.B. Teilnahme an Gruppenabenden oder Einzelgespräche mit Bezugspersonen. Sophie formulierte es so: «Und das kostet so viel Zeit. Auch Ausbildung machen, dort funktionieren, und hier muss man ja auch irgendwie funktionieren. […] Das ist so ein wenig, man hat eine doppelte Belastung, die man zuhause in dem Sinn nicht hätte».

Die Jugendlichen erhalten von ihren Eltern bzw. aus ihrem erweiterten sozialen Umfeld bei der Berufswahl und während der Ausbildung in den meisten Fällen nur wenig Unterstützung, wie die meisten befragten Sozialpädagoginnen und -pädagogen bzw. Fachpersonen aus der Berufsbildung betonen. Die Jugendlichen selbst nehmen die Unterstützung durch ihre Familie unterschiedlich wahr. Einige fühlen sich in Ausbildungsfragen angemessen unterstützt. Andere betrachten die Familie als eher belastend, zum Beispiel weil sich ihre Eltern aufgrund eigener Probleme nicht für sie einsetzen können. Anita sagt: «Ich glaube, bei mir macht es einen sehr grossen Unterschied, weil wäre ich zuhause, würde ich, glaube ich, nicht viel einsetzen für meine Zukunft (…). Meine Mam, die arbeitet ja auch nicht».

Wie geholfen wird

Die Sozialpädagoginnen und -pädagogen kompensieren die fehlende familiäre Unterstützung, indem sie die jungen Frauen und Männer bei der Berufswahl und während der Ausbildung unterstützen. In den Interviews werden vielfältige Unterstützungsformen erwähnt, zum Beispiel Hilfe beim Erstellen von Bewerbungsdossiers oder das Anbieten von Lernhilfen und insbesondere die Begleitung von Jugendlichen bei Krisen. Die befragten Jugendlichen schätzen diese Unterstützung und nehmen das Heim auch als Raum wahr, der es ihnen ermöglicht, sich auf ihre Ausbildung zu konzentrieren. Nikki: «Also für mich hat es einen Einfluss, weil wenn ich jetzt zuhause wäre, ich hätte wirklich gar keine Zeit oder ich würde die ganze Zeit, also ich bin gestört gewesen. Ich wäre gestört von meiner Familie und nachher hätte ich einfach gar keine Zeit zum Bewerbungen schreiben».

Auffallend ist, dass Care Leaver von den Fachpersonen aus dem Berufsbildungskontext nicht als spezielle Gruppe unter den Auszubildenden wahrgenommen werden. Nur wenige Berufsfachschullehrpersonen sind sich bewusst, Pflege- und Heimkinder in der Ausbildung bzw. im Unterricht zu haben. Gemäss Beratungspersonen in den Berufsfachschulen nehmen Heim- und Pflegekinder ihre Beratungsangebote nicht häufiger in Anspruch als andere Lernende. Dieser Umstand wird unterschiedlich erklärt. Einige interviewte Personen denken, dass Pflege- und Heimkinder von den Pflegeeltern bzw. im Heim bereits ausreichend unterstützt werden und deshalb nicht in die Beratung kommen. Andere jedoch vermuten, dass sich Care Leaver in der Berufsfachschule nicht als solche zu erkennen geben, da sie möglichst normal und gut integriert sein möchten, wie die Aussage einer Beraterin an einer Berufsfachschule veranschaulicht: «Es gibt wohl Lernende, die nicht preisgeben wollen und wir auch nicht wissen, dass sie in einer Pflegefamilie leben oder dass sie einen Beistand haben.»

Nur wenige Berufsfachschullehrpersonen sind sich bewusst, Pflege- und Heimkinder in der Ausbildung bzw. im Unterricht zu haben.

Die Studie zeigt deutlich, dass für die jungen Erwachsenen und für die Fachpersonen unbestritten ist, dass eine abgeschlossene Ausbildung auf Sekundarstufe II eine wichtige Voraussetzung für die Integration in den Arbeitsmarkt ist. Auffallend ist, dass alle befragten Jugendlichen – mit einer Ausnahme – die Berufslehre thematisieren, weiterführende schulische Ausbildungen an Mittelschulen jedoch unerwähnt bleiben. Dies trifft auch für die sozialpädagogischen Fachpersonen zu. In den Interviews gibt es Hinweise, dass es ihnen besonders wichtig ist, dass Jugendliche vor dem Heimaustritt einen Berufsabschluss erwerben, was bei niedrigeren Anforderungen und kürzerer Ausbildungsdauer eher möglich ist. Einige von ihnen merken selbstkritisch an, dass die Erwartungen an die Jugendlichen in Bezug auf das Ausbildungsniveau in der Tendenz eher tief sind. Mehrere Fachpersonen aus dem Berufsbildungskontext vermuten zudem, dass sich Heim- und Pflegekinder aufgrund von prekären finanziellen Verhältnissen ihrer Familie für eine kurze Ausbildung entscheiden, um möglichst rasch finanziell unabhängig zu werden.

Doch die Gespräche und Gruppendiskussionen mit den jungen Erwachsenen zeigen, dass sie durchaus Pläne für ihre weitere berufliche Zukunft haben. Einige möchten sich innerhalb des Berufsfeldes, in dem sie die Ausbildung absolviert haben, weiterentwickeln. Andere nennen eine Zweitausbildung oder eine weiterführende Schule (z.B. Berufsmatura) als mögliche Optionen, wie das Beispiel von Anita zeigt: «Ja nachher, wenn ich die Lehre fertig habe, kann ich ja dann noch überlegen, ob ich noch die BM [Berufsmatur, Anm. d. Verf.] machen will oder irgendwie Fachhochschule oder Weiterbildung oder halt so». Auffallend ist, dass die Jugendlichen unsicher sind und Zweifel haben, ob solche weiterqualifizierenden Berufsausbildungen für sie realistisch sind. Insbesondere die Frage der Finanzierung der beruflichen Pläne beschäftigt sie, da sie sich bewusst sind, dass sie nach dem Austritt aus dem Heim finanziell auf sich selbst gestellt sind.

Fazit

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass eine abgeschlossene Ausbildung auf Sekundarstufe II ein wichtiges Ziel der befragten Jugendlichen ist, wobei sie – wie die z.B. die Aussagen zu Stigmatisierungserfahrungen und zu familiären Belastungen zeigen – mit etlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Damit sie diese bewältigen können, werden sie im Heim durch die Sozialpädagoginnen und -pädagogen auf vielfältige Weise unterstützt. Im Kontext der Berufsbildung werden sie von den Fachpersonen nicht als besonders auffällige Gruppe wahrgenommen. Beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung steht die Berufslehre im Zentrum, sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den sozialpädagogischen Fachpersonen. In den Interviews gibt es Hinweise, dass Sozialpädagoginnen und -pädagogen in Bezug auf das Ausbildungsniveau eher tiefe Bildungserwartungen an die Jugendlichen haben und zu kurzen Ausbildungen tendieren. Dieses Ergebnis bestätigt die Befunde von Schaffner (2014). Deshalb muss der Berufswahlprozess von Jugendlichen in Heimen kritisch reflektiert werden, damit das Bildungspotenzial der jungen Menschen ausgeschöpft werden kann. Angesichts der Tatsache, dass heute lebenslanges Lernen unabdingbar ist, gilt es zudem der weiteren beruflichen Entwicklung von Care Leavern mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Weil die Unterstützung durch die Jugendhilfe spätestens mit Abschluss der Ausbildung endet, ist es für Care Leaver aufgrund ihrer frühen finanziellen Selbstverantwortung und fehlender familiärer Unterstützung schwieriger als für Gleichaltrige, ihre beruflichen Ziele, z.B. eine Weiterbildung, eine zweite Ausbildung oder ein Studium, zu realisieren. Aus einer sozial- und bildungspolitischen Perspektive ist daher zu prüfen, mit welchen strukturellen und konzeptionellen Massnahmen (wie z.B. speziellen Programmen und Beratungsstellen) die Bildungschancen von Care Leavern in der Schweiz verbessert werden könnten.

Care-Leaver: Nützliche Website für Betroffene

Im Rahmen eines weiteren Forschungsprojekts (Care Leaver erforschen Leaving Care) haben von Februar 2017 bis Januar 2020 Care Leaver zusammen mit einem Forschungsteam der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW den Übergang von einer Einrichtung in ein selbstständiges Leben erforscht. Ein Ergebnis der Studie bildet die Website Careleaver. Ihr Schwerpunkt liegt zwar auf der Region Basel – nützlich ist die Site aber allemal.

 

[1] Aus Gründen der Lesbarkeit wird fortan der englische Begriff Care Leaver verwendet. Der Begriff bezieht sich auf alle Geschlechter.

[2] Werner, Karin/Stohler, Renate (2021): Berufliche Integration von Jugendlichen in Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe – Herausforderungen und Unterstützung. In: Gesellschaft – Individuum – Sozialisation (GISo). Zeitschrift für Sozialisationsforschung, 2 (1).

Literatur

  • Ahmed, S., Rein, A., Schaffner, D. (2020): Care Leaver erforschen Leaving Care. Projektergebnisse und fachliche Empfehlungen. Muttenz: Fachhochschschule Nordwestschweiz.
  • Cameron, C., Hollingworth, K., Schoon, I., van Santen, E., Schröer, W., Ristikari, T., Heino, T. , Pekkarinen, E. (2018): Care Leavers in early adulthood: How do they fare in Britain, Finland and Germany? In: Children and Youth Services Review, 87, 163–172.
  • Crain, Fitzgerald (2012): «Ich geh ins Heim und komm als Einstein heraus». Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
  • Groinig, M., Hagleitner, W., Maran, Th., Sting, St. (2019): Bildung als Perspektive für Care Leaver? Bildungschancen und Bildungswege junger Erwachsener mit Kinder- und Jugendhilfeerfahrung. Opladen: Verlag Barbara Budrich.
  • Köngeter, St., Mangold, K., Strahl, B. (2016): Bildung zwischen Heimerziehung und Schule. Ein vergessener Zusammenhang. Weinheim: Beltz Juventa.
  • Marion, E., Paulsen, V. (2019): The Transition to Adulthood form Care. A Review of Current Research. In Mann-Feder, V., Goyette, M. (Eds): Leaving Care and the Transition to Adulthood. International Contributions to Theory, Research, and Practice. – Oxford, S. 107-129.
  • O’Higgins, A., Sebba, J., Luke, N. (2015): What is the relationship between being in care and the education outcomes of children? An international systematic review. Oxford: Rees Centre for Research in Fostering and Education.
  • Schaffner, D. (2007). Junge Erwachsene zwischen Sozialhilfe und Arbeitsmarkt: biographische Bewältigung von diskontinuierlichen Bildungs- und Erwerbsverläufen. Bern: hep Verlag.
  • Schaffner, D. & Rein, A. (2013). Jugendliche aus einem Sonderschulheim auf dem Weg in die Selbständigkeit – Übergänge und Verläufe. In: Piller, E. M., Schnurr, St. (Hrsg.): Kinder- und Jugendhilfe in der Schweiz. Wiesbaden: Springer Fachmedien, 53–78.
  • Schaffner, D. (2014). Erziehung zu Anpassung und Unterordnung. Berufsintegration im Sonderschulheim. In: Karl, U. (Hrsg.): Rationalitäten des Übergangs in Erwerbsarbeit. Weinheim: Beltz Juventa, 44–60.
  • Schaffner, D. & Läber, M. (2017). Es muss mehr sein als Erziehung zur Anpassung und Unterordnung. In: Zeitschrift für Sozialpädagogik, 15 (4), 415–433.
  • Stohler, R. & Gehrig, M. (2014). Wohnen und Selbständigkeit. Institutionelle Unterstützung prekärer Übergänge ins Erwachsenenalter. In: Schweizerische Zeitschrift für Soziale Arbeit 16 (1), 94–109.
  • Stohler, Werner, K., Brahmann, J. (2021). Leaving Care – eine Herausforderung für Pflegekinder in der Schweiz. Diskurs Kindheits- und Jugendforschung.16(3), S. 333-346.
Zitiervorschlag

Renate Stohler & Karin Werner, 2022: Die berufliche Integration von Care Leavern: Spezifische Herausforderungen für Jugendliche in Heimen. Transfer, Berufsbildung in Forschung und Praxis (3/2022), SGAB, Schweizerische Gesellschaft für angewandte Berufsbildungsforschung.

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