Neuigkeiten der SGAB
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7. September von 09.00 bzw. 13.00 bis 17.00 Uhr im Stadion Wankdorf in Bern News
Anmeldung für die Tagung „Lebenslanges Lernen im Kontext der Berufsbildung“

Gemeinsam mit dem SVEB sowie den SwissSkills führt die SGAB eine Tagung zum Thema „Lebenslanges Lernen im Kontext der Berufsbildung“ durch (Agenda). Referate aus der Praxis und der Wissenschaft sowie individuell wählbare Workshops geben Einblick zum aktuellen Stand „Lebenslanges Lernen im Kontext der Berufsbildung“. Vormittags besteht die Möglichkeit mit einem geführten Rundgang inkl. Frühstück die […]

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13. Mai von 09.00 bis 13.00 Uhr News
Alle Unterlagen zur Online-Tagung „Aufsicht und Begleitung während der betrieblichen Berufsausbildung“

Gemeinsam mit der EHB führte die SGAB eine Online-Tagung zum Thema „Aufsicht und Begleitung während der betrieblichen Berufsausbildung“ durch (Agenda). Referate aus der Praxis und der Wissenschaft sowie individuell wählbare Workshops gaben Einblick zum aktuellen Stand der „Aufsicht und Begleitung während der betrieblichen Berufsausbildung“. Alle Unterlagen der Online-Tagung finden Sie weiter unten. Herzlichen Dank an […]

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Alle Unterlagen zur Online-Tagung „Flexibilisierung der Berufsbildung“ am 5. November 2021

Gemeinsam mit der SDK CSD führte die SGAB eine Online-Tagung zum Thema „Flexibilisierung der Berufsbildung“ durch (Agenda). Referate aus der Praxis und der Wissenschaft sowie individuell wählbare Workshops gaben Einblick zum aktuellen Stand der „Flexibilisierung der Berufsbildung“. Alle wesentlichen Unterlagen der Online-Tagung finden Sie weiter unten. Herzlichen Dank an die Referent*innen für die spannenden Keynotes […]

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Alle Unterlagen zur Online-Tagung „Berufsfelddidaktik in der Schweiz“ vom 21. Mai 2021

Gemeinsam mit dem EHB führte die SGAB die Online-Tagung „Berufsfelddidaktik in der Schweiz“ durch. Referate aus der Praxis und der Wissenschaft sowie individuell wählbare Workshops (vgl. weiter unten) gaben Einblick zum aktuellen Stand der „Berufsfelddidaktik in der Schweiz“. Alle wesentlichen Unterlagen der Online-Tagung finden Sie weiter unten. Herzlichen Dank an Prof. Antje Barabasch für die […]

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Die SGAB hat erstmals einen Berufsbildungspreis verliehen News
Realto bringt die Lernorte zusammen

SGAB, 27.11.2020. Mit einem Anerkennungspreis fördert die Schweizerische Gesellschaft für angewandte Berufsbildungsforschung den Transfer qualitativ guter Berufsbildungsforschung in die Praxis der Berufsbildung. Erster Preisträger ist das Projekt Realto. In diesem digitalen Raum begegnen sich Berufsfachschule und berufliche Praxis. Die Preisverleihung fand am 27. November 2020 statt.

Neuste Beiträge aus Transfer, Berufsbildung in Forschung und Praxis
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Forschung zum Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und beruflicher Leistung 1/2022
Passende Persönlichkeit gesucht

In Anwendungsfeldern wie der Personalauswahl oder der Berufs- und Laufbahnberatung spielt die Passung zwischen Person und beruflicher Umwelt eine zentrale Rolle. Dabei geht es unter anderem darum, wie gut die Persönlichkeit einer Person zum Beruf, Job oder Unternehmen passt. Eine hohe Passung ist wünschenswert, da sie sich positiv auf die Zufriedenheit und die berufliche Leistung auswirken sollte. In zahlreichen Studien wurde der Einfluss der Persönlichkeit auf die berufliche Leistung untersucht. Eine kürzlich veröffentliche Meta-Analyse zeigt: In verschiedenen Berufsgruppen können unterschiedliche Persönlichkeitseigenschaften helfen, mit den Anforderungen erfolgreich umzugehen und eine gute Leistung zu zeigen. Die Erkenntnisse sind nicht nur für die Personalauswahl relevant, um die passendsten Bewerbenden zu identifizieren. Auch in der Berufs- und Laufbahnberatung kann das Persönlichkeitsprofil eine Grundlage für die Selbstreflektion und individuelle Weiterentwicklung bilden.

Von Angelika Kornblum
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Die Rafisa Informatik bildet Lernende mit Asperger-Syndrom aus 1/2022
Silvans langer Weg zum Lehrabschluss

Elon Musk, Steven Spielberg, Michael Jackson – sie alle sind Autisten. Rund eine von hundert Personen ist von dieser Entwicklungsstörung betroffen. Viele haben es schwer, eine Ausbildung zu durchlaufen oder Arbeit zu finden, weil ihnen der Umgang mit Menschen oder Reizen schwerfällt. Für sie gibt es geschützte Ausbildungsplätze, zum Beispiel bei der Rafisa Informatik GmbH. Ihr Modell ist so erfolgreich, dass sie es jetzt auch nach Dubai exportiert; dafür hat die Firma eine grosse Berufsfachschule nach Schweizer Vorbild gegründet.

Von Daniel Fleischmann
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NEUE STUDIEN DES SWISS LEADING HOUSE «VPET-ECON» (UNIVERSITÄT ZÜRICH) 1/2022
Fachhochschulen beschleunigen regionale Innovation – aber nicht überall gleich

In der ökonomischen Theorie und Praxis besteht ein breiter Konsens, dass Bildung im Allgemeinen und tertiäre Bildung im Speziellen eine Grundvoraussetzung für Innovation darstellen. Da diese Diskussion jedoch stark angelsächsisch geprägt ist, blieb die Rolle der beruflich orientierten Tertiärbildung an Fachhochschulen (FHs), die angewandte Forschung betreiben und sich auf Studierende mit einer abgeschlossenen beruflichen Grundbildung fokussieren, bisher weitgehend unklar. Eine Reihe von Studien des «Swiss Leading House VPET-ECON», die die Gründung von FHs seit Mitte der 1990er-Jahre in der Schweiz untersucht, liefert nun erste Erkenntnisse, wie und unter welchen Voraussetzungen FHs in den Bereichen «Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik» (MINT) die regionalen Innovationsaktivitäten beeinflussen. Zusammengefasst zeigen sich zwei Dinge. Erstens wirkte sich die Gründung der FHs positiv auf die regionale Innovationsaktivität aus. Zweitens sind die positiven Innovationseffekte in Regionen mit einem grossen, einem dichten und einem high-tech-intensiven regionalen Arbeitsmarkt besonders stark. Aus diesen Erkenntnissen können konkrete Politikempfehlungen zur (räumlichen) Weiterentwicklung der FH-Landschaft Schweiz abgeleitet werden.

Von Tobias Schlegel, Patrick Lehnert & Uschi Backes-Gellner
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Fachinformationen zur Berufsbildung recherchieren 1/2022
Wissen, wo und wie man fündig wird

Bei der Recherche von Fachinformationen wird häufig auf Suchmaschinen wie Google und dessen Dienst Google Scholar zurückgegriffen. Diese umfassen zwar eine Vielzahl von Quellen und Dokumenten, führen aber nicht immer zu relevanten Treffern. Im vorliegenden Beitrag werden Möglichkeiten vorgestellt, wie mithilfe von bestimmten Operatoren und Befehlen die Suche spezifiziert werden kann. Zudem werden einschlägige Fachportale und Literaturdatenbanken zur Berufsbildung als Alternativen vorgestellt.

Von Markus Linten & Paula Rauß genannt Kaiser
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Möglichkeiten und Grenzen der Lernortkooperation in der überbetrieblichen Ausbildung 1/2022
Der dritte Lernort

Die duale Berufsbildung ist eigentlich trial: Mit den überbetrieblichen Kursen steht Betrieben und der Berufsfachschulen ein dritter, ebenso wichtiger Lernort zur Seite. Eine Studie der Pädagogischen Hochschule leuchtet seine Aufgaben aus und beschreibt vier hauptsächliche pädagogische Funktionen: Einführung, Standardisierung, Anwendung, Reflexion. Aber wie geht man in den Kursen mit dem unterschiedlichen Kenntnisstand der Lernenden um? Wie kooperieren die drei Lernorte? Die Studie beantwortet diese Frage pragmatisch: Für die überbetriebliche Ausbildung sei schon viel gewonnen, wenn Bildungsinhalte auf Bundesebene zwischen den Lernorten gut abgestimmt sind, sich die üK noch stärker am jeweils individuellen Lernstand der Lernenden orientieren und sich die Lernorte effizient und wirkungsvoll über das Erreichte gegenseitig informieren, nicht zuletzt durch die Nutzung der zur Verfügung stehenden digitalen Technologien.

Von Markus Maurer
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Rückblick auf 50 Jahre Berufsschule 1/2022
Und dann flogen Stühle durchs Klassenzimmer

Vor 50 Jahren begann die Jugend, gegen Autoritäten zu rebellieren – auch in den Berufsfachschulen. Ein Teil der Lehrpersonen reagierte autoritär, ein anderer suchte den Dialog. Johann Widmer war damals Mechaniker-Lehrling – und kehrte acht Jahre später als Berufskundelehrperson an die TBZ zurück. «Jesses was macht denn der Widmer, diese Wildsau, bei uns!», sagte einer im Kollegium. Heute steht Widmer vor der Pensionierung. Für Transfer hat er einige Erinnerungen aufgeschrieben, zum Beispiel an jene Stunde, als Stühle durch das Klassenzimmer flogen.

Von Johann Widmer
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Lehraufsicht im kantonalen Vergleich 1/2022
Leistet die Lehraufsicht überall gleich viel?

Lernende und Bildungsverantwortliche wissen, dass eine Lehre nicht immer frei ist von Problemen und Konflikten. So beanstanden manche Lernende die Betreuung im Betrieb, während Berufsbildungsverantwortliche zuweilen die Motivation der Lernenden bemängeln. Die kantonale Lehraufsicht ist für beide Seiten da. Eine Studie der EHB zeigt aber, dass diese äusserst heterogen organisiert ist. Das wirft die Frage nach der Gleichwertigkeit der Leistungen, der Qualität und der Professionalisierung auf.

Von Kerstin Duemmler & Isabelle Caprani
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Betriebliche Ausbildungsbeteiligung an der Sprachgrenze 1/2022
Die Deutschschweiz vertraut stärker auf die Betriebe als die Romandie

Die Bereitschaft der Betriebe, Berufslernende auszubilden, unterscheidet sich in der Schweiz je nach Region. Besonders deutlich wird dies zwischen den Sprachregionen, wo die betriebliche Ausbildungsbeteiligung in der Deutschschweiz höher ist als in der Romandie. Dieser Unterschied lässt sich nicht mit unterschiedlichen finanziellen Anreizen erklären, die für die Ausbildungsentscheidung von Betrieben ansonsten eine wichtige Rolle spielen. In einem kürzlich publizierten Artikel (Aepli et al. 2021) stellen wir deshalb eine komplementäre Erklärung für die unterschiedliche Ausbildungsbeteiligung von Betrieben vor: kulturell geprägte Unterschiede in lokalen Normen.

Von Manuel Aepli, Andreas Kuhn & Jürg Schweri
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Josef Widmer, stv. Direktor SBFI, tritt Ende 2021 zurück 1/2022
«Wir haben in den letzten Jahren sehr viel erreicht»

Josef Widmer war während 13 Jahren der oberste Berufsbildner der Schweiz. Als stellvertretender Direktor des SBFI hat er wichtige Weichen gestellt, so im Bereich Höhere Berufsbildung, Weiterbildung oder Steuerung der Berufsbildung. Wie gut die Berufsbildung heute dasteht, lässt sich daran ablesen, dass Corona die Zahl der Ausbildungsplätze nicht nachhaltig beschädigte. Im Interview mit Transfer lässt Widmer noch einmal die wichtigsten Schauplätze der Berufsbildung Revue passieren – und äussert sich durchaus kritisch über die Höheren Fachschulen oder das Verhalten der Kantone. Und er teilt mit, wer seine Nachfolge antreten wird.

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Implementierung und Anwendung des nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) in der Schweiz 1/2022
Warum der NQR gescheitert ist

Der Europäische Qualifikationsrahmen (EQR) für lebenslanges Lernen gilt als eines der zentralen Umsetzungsinstrumente des Kopenhagen-Prozesses. Er sollte Bildungsabschlüsse allgemeiner und beruflicher Art grenzübergreifend vergleichbar machen und die Transparenz erhöhen. Eines der Ziele: Die Steigerung der internationalen Mobilität der Lernenden und Arbeitnehmenden. Tatsächlich aber bleibt eine Anwendung des vom EQR abgeleiteten schweizerischen Qualifikationsrahmens (NQR) auf dem Bildungs- bzw. Arbeitsmarkt weitestgehend aus. Dieses Versagen lässt sich über neoinstitutionalistische Mechanismen (Imitation, Zwang, Druck) erklären.

Von Ramona Martins
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Berufsbildung im Spannungsfeld zwischen Bund und Kantonen 1/2022
Bildung: Etwa doch ein Polenta- und Röstigraben?

In der deutschen Schweiz absolvieren 64 Prozent der Jugendlichen eine Lehre. Ganz anders in der Romandie, wo dies nicht einmal die Hälfte des Jahrgangs tun. Ein vom Schweizerischen Nationalfonds finanziertes Forschungsprojekt ging der Frage nach, warum das so ist. Der Beitrag zeigt anhand von drei Kantonen (ZH, GE, TI), dass wichtige politische Weichenstellungen Anfang der 60er-Jahre erfolgten, unter anderem mit dem Vollzug des neuen Berufsbildungsgesetzes. Während man im Kanton Zürich die Initiative den Berufsverbänden überliess, die weitgehend an der Organisation der kantonalen Berufsbildung beteiligt waren, verstand man im Kanton Genf die Berufsbildung als Teil eines umfassenderen Bildungssystems mit politischen und sozialen Zielen.

Von Philipp Gonon & Lorenzo Bonoli
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Educa-Bericht «Digitalisierung in der Bildung» 1/2022
Digitale Berufsbildung: Grosse Wissenslücken

Nicht erst seit den Covid-19-bedingten Schulschliessungen im Frühjahr 2020 verändert die Digitalisierung das Lernen, Lehren und Leben an den Schulen. Die Bedeutung digitaler Technologien für die Strukturierung und Organisation von Institutionen, Inhalten und Interaktionen im Bildungswesen wächst seit Jahren. Die Fachagentur Educa hat im Auftrag von Bund und Kantonen nun erstmals das aktuelle Wissen zum Stand und den Auswirkungen der Digitalisierung im Bildungswesen Schweiz zusammengefasst – von der Primarschule bis zur Sekundarstufe II.

Von Benjamin Volland
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Bruno Weber pensioniert 1/2022
Diese bildungspolitischen Herausforderungen gilt es zu lösen

Bruno Weber war während 25 Jahren Leiter Bildungspolitik von Travail.Suisse. In dieser Zeit hat er die Entwicklung der Berufsbildung intensiv begleitet und mitgestaltet. So gut wie er kennen nur wenige die Schweizer Berufsbildung und Hochschulbildung. Nun tritt Weber in den Ruhestand, nicht ohne sich noch einmal Rechenschaft zu geben über die anstehenden Herausforderungen. Weber fordert unter anderem die Einrichtung einer Eidgenössischen Bildungskommission, in der sich akademische und berufliche Bildung auf Augenhöhe begegnen können.

Von Bruno Weber
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Internationale Kontakte 1/2022
Eine Berufsfachschule macht mobil

Austausch und Mobilität in der Bildung – bei diesem Stichwort denken viele an Kulturaustausch und Fremdsprachenerwerb. Mobilitätsprogramme können aber noch viel mehr sein, wie das Beispiel des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums St.Gallen (GBS) zeigt. Hier sind Austauschprojekte zu einem eigentlichen Treiber von Lernerfahrungen für Jugendliche und das Bildungspersonal geworden. «Die Schweizer Berufsbildung kann im Ausland viel lernen», sagt Rektor Daniel Kehl. Das neue Projekt Swiss-CoVE «innoVET» gibt dem Gedanken Schub; es wird unterstützt von movetia.

Von Daniel Fleischmann